Er ist beliebt, er hat Erfolg, er hat Geld. Doch da gibt es noch eine dunkle Seite vonBushido, eine, die vielleicht noch nicht so sehr bekannt ist. Dass er in seinem Leben nämlich Verletzungen davon getragen hat. Dass er zum Beispiel ohne Vater aufwachsen musste, was zu allerhand Narben und seelischen Verhärtungen geführt hat. Und da dieser Vater, ohne den er aufwachsen musste, es nun wagt, ihm in der Stunde des Ruhms aus dem Nichts eine Postkarte zu schreiben, in der er um Rückruf bittet, das regt Bushido einfach auf.
Blitze der Erinnerung durchzucken den ansonsten stabilen Rapper und reißen alte Wunden auf. Er sieht sich selbst unter dem Tisch sitzen, hört seine Mutter schreien, erblickt seinen Vater, der mit dem Telefon auf die Mutter einschlägt.
Und jetzt will dieser Vater, den er schon seit Jahren nicht mehr gesehen hat, dassBushido sich bei ihm meldet. Da wird Bushido wütend, sehr wütend, so wütend, dass er spontan ein Anti-Vater-Lied schreibt. So ein richtig fieses. Das Stück wird abends beim Konzert gleich vorgetragen, alles jubelt – doch kann der Jubel seine Wut und den Kummer überdecken?
Quelle:
www.welt.de
Hat jemand vone uch schon den Film gesehen?